Im Beitrag «Rechtsökonomie im KI-Zeitalter» zeigt MLaw Simon Jakob auf, wie sich KI auf die Arbeit und Kosten von Anwaltskanzleien als auch Rechtsabteilungen auswirkt.
Rechtsökonomie im KI-Zeitalter
Generative KI verändert das Recht zunächst weniger durch neue Rechtsnormen als durch eine Verschiebung seiner Kostenstruktur. Sie erledigt zentrale juristische Arbeitsschritte schneller und in höherer Qualität als bisher und senkt damit deren Kosten erheblich. KI macht damit nicht «das Recht» zur Commodity, wohl aber einen wachsenden Teil jener Produktionsschritte, mit denen Recht recherchiert...
Vom Segen fremder Richter
Der Westschweizer «Le Courrier» berichtete 2015 über einen Waadtländer Milliardär mit Migrationshintergrund, der sein Vermögen namentlich im Rohstoffhandel gemacht hatte, nachdem eine diesem nahestehende Stiftung für einen geplanten Erweiterungsbau eines Genfer Museums einen Unterstützungsbeitrag von 40 Mio. CHF zugesagt hatte. Dem Mann selbst waren keine Vorwürfe strafbaren Verhaltens zu machen...
Aktuelle Entscheide
Unter «Aktuelle Entscheide» finden Sie neueste Urteile aller Bundesgerichte sowie bedeutende Entscheide kantonaler Oberinstanzen, aktuelle Entscheide der UBI und Stellungnahmen des Presserates.
Neue Literatur
Unter «Neue Literatur» weist «medialex» auf aktuelle Publikationen im Bereich des Medien- und Kommunikationsrechts hin.
In eigener Sache
Am 29. September 2026 hielt Christiana Fountoulakis, Mitglied des Stiftungsrats von «medialex», ihre Antrittsvorlesung als ordentliche Professorin für Privatrecht an der Universität St. Gallen. Eingeführt wurde sie von Prof. Peter Hettich, Dekan der Law School, der die wichtigsten Stationen ihrer wissenschaftlichen und beruflichen Laufbahn würdigte. Die Vorlesung bot einen eindrücklichen Einblick...
Newsletter 07/26
In seinem Beitrag «Gewinnschätzung: Gewichtungsmodell mit geringer präjudizieller Bedeutung» analysiert Rechtsanwalt Christoph Born den Entscheid des Zuger Obergerichts i.S. Spiess-Hegglin c. Ringier für «Medialex».
Louis Wéry und Jonas Dupraz beiten die Jahresübersicht Juli 2025 bis Juni 2026 zum Medienzivilrecht.
Vaine croisade d’un prévenu contre des comptes rendus de procès
La seconde moitié de l'année 2025 et la première moitié de l'année 2026 ont donné lieu à une jurisprudence abondante en matière de protection de la personnalité à l'égard des médias et dans l'espace numérique. Le Tribunal fédéral a jugé que la licéité d'un compte rendu judiciaire s'apprécie au jour de sa publication, que le maintien durable de l'article en ligne ne déplace pas ce moment...
Gewinnschätzung: Gewichtungsmodell mit geringer präjudizieller Bedeutung
Im Verfahren Jolanda Spiess-Hegglin gegen Ringier AG betreffend Persönlichkeitsverletzung hat das Obergericht des Kantons Zug den herauszugebenden Gewinn in zweiter Instanz von CHF 309'531 auf CHF 139'228 reduziert. Wie das Kantonsgericht bejahte auch das Obergericht den Anspruch auf Gewinnherausgabe sowie die Beweiserleichterungen bezüglich Kausalität und Gewinnermittlung entsprechend den...
newsletter 06/26
Pierre Rieder stellt unter dem Titel «Paradigmenwechsel beim Vielfaltsgebot» fest, dass die UBI im Jahr 2025 ihre Praxis zum Vielfaltsgebot ausgeweitet und verschärft hat. «Ein Schuss in den Ofen» lautet die Überschrift der Besprechung eines Urteils des Zürcher Handelsgerichts durch Rechtsanwalt Matthias Schwaibold. Strittig waren zwei Gegendarstellungsgesuche der Softwarefirma Palantir. Der...
